Werden Solarmodule 2026 teurer? Warum sich ein Stecker-Kraftwerk jetzt besonders lohnt
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Viele Haushalte fragen sich derzeit: Steigen die Preise für Solarmodule im Jahr 2026 wirklich?
Tatsächlich gibt es mehrere Hinweise darauf, dass Solarmodule in Deutschland im Laufe des Jahres teurer werden könnten.
Experten gehen davon aus, dass die Preise ab dem 1. April 2026 um etwa 10 bis 15 % steigen könnten. Ein wichtiger Grund ist der Wegfall chinesischer Exportrückerstattungen, die bisher einen Teil der Produktionssteuern für exportierte Solarmodule ausgeglichen haben.
Für Verbraucher bedeutet das: Der Kauf eines Stecker-Kraftwerks könnte aktuell besonders günstig sein.
Der Vorteil eines Stecker-Kraftwerks liegt auf der Hand: Die Preise für Balkonsolaranlagen sind derzeit so niedrig wie selten zuvor.
Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Nutzen durch zwei Entwicklungen:
höhere erlaubte Leistungsgrenzen für Balkonkraftwerke
weiterhin hohe Strompreise in Deutschland
Dadurch können viele Haushalte deutlich mehr Strom selbst erzeugen und Kosten sparen.
Chinesische Exportrückerstattungen sind Steuerrückzahlungen des chinesischen Staates an exportierende Unternehmen.
Bei der Herstellung eines Produkts zahlen Unternehmen in China zunächst Steuern wie beispielsweise:
Mehrwertsteuer (VAT)
Verbrauchssteuern auf Materialien oder Produktion
Wird das Produkt exportiert, kann ein Teil dieser Steuern vom Staat zurückerstattet werden. Dadurch werden chinesische Produkte auf dem Weltmarkt günstiger.
Wenn China diese Rückerstattungen reduziert oder streicht – etwa bei Solarprodukten, Batterien oder Metallen – steigen die Exportkosten. In der Folge können auch die internationalen Preise für Solarmodule steigen.
Die folgende Übersicht zeigt typische Marktpreise für verschiedene Leistungsklassen von Stecker-Kraftwerken sowie deren möglichen Jahresertrag und Stromkostenersparnis.
Grundlage sind durchschnittliche Marktpreise im März 2026 in Deutschland.
| Leistung | aktueller Preis | Preis Sommer 2026 (Prognose) | Jahresertrag | Stromkosten-ersparnis (30-35 ct/kWh) | Amortisation |
| 900 Wp | 350-500 € | 390-560 € | 600-800 kWh | 180-280 € | 2-3 Jahre |
| 1350 Wp | 500-700 € | 560-785 € | 850-1100 kWh | 255-385 € | 2-3 Jahre |
| 2000 Wp | 650-900 € | 730-1000 € | 1200-1600 kWh | 360-560 € | 2,5-3,5 Jahre |
Schon kleine Anlagen können mehrere hundert Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen.
Selbst kleine Stecker-Kraftwerke können einen spürbaren Anteil des Haushaltsstroms selbst erzeugen.
Je nach:
Standort
Ausrichtung der Module
Eigenverbrauch
lassen sich jährlich mehrere hundert Kilowattstunden Solarstrom direkt nutzen.
Bei aktuellen Strompreisen von 30 bis 35 Cent pro kWh können Haushalte damit mehrere hundert Euro pro Jahr sparen.
Größere Anlagen mit 1350 Wp oder 2000 Wp erzeugen entsprechend mehr Strom und erhöhen die jährliche Ersparnis. In vielen Fällen amortisieren sich solche Anlagen bereits nach zwei bis dreieinhalb Jahren.
Danach produziert das Stecker-Kraftwerk über viele Jahre hinweg nahezu kostenlosen Strom vom Balkon, der Terrasse oder dem Garagendach.
Die Installation eines Stecker-Kraftwerks ist inzwischen deutlich einfacher geworden.
In Deutschland gilt mittlerweile:
Anmeldung meist nur noch im Marktstammdatenregister
viele Anlagen können direkt über die Steckdose betrieben werden
höhere erlaubte Leistungsgrenzen
Dadurch können auch Mieter oder Wohnungseigentümer einfach Solarstrom selbst erzeugen.
Ein Balkonkraftwerk-Speicher lohnt sich nicht für jeden Haushalt, kann aber in vielen Fällen die Eigenverbrauchsquote deutlich erhöhen.
Ein Speicher bringt weniger Vorteile, wenn:
der Stromverbrauch hauptsächlich tagsüber stattfindet
z. B. im Homeoffice gearbeitet wird
Waschmaschine oder Geschirrspüler bereits mittags laufen
In solchen Fällen wird der erzeugte Solarstrom direkt verbraucht.
Ein Speicher ist besonders sinnvoll, wenn der Stromverbrauch abends oder nachts hoch ist.
Typische Beispiele:
Familien mit 2 bis 4 Personen
hoher Verbrauch durch Beleuchtung, Kochen oder Unterhaltungselektronik am Abend
Bei einem Stecker-Kraftwerk mit 2000 Wp können an sonnigen Tagen bis zu 10 kWh Solarstrom entstehen.
Ein kompakter Speicher mit 1,6 bis 2,56 kWh Kapazität kann einen Teil des überschüssigen Stroms zwischenspeichern und später wieder abgeben.
Damit lassen sich häufig 50 bis 70 % der abendlichen Verbrauchsspitzen abdecken.
Wer möglichst viel eigenen Solarstrom nutzen möchte und mehr als 200 Euro Stromkosten pro Jahr sparen will, profitiert daher besonders von einem Speicher.
Steigende Modulpreise, hohe Stromkosten und verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen machen Stecker-Kraftwerke für viele Haushalte besonders attraktiv.
Wer jetzt investiert, kann:
günstige Modulpreise nutzen
Stromkosten dauerhaft senken
schneller die Amortisation erreichen
Gerade Anlagen zwischen 900 und 2000 Wp bieten aktuell ein sehr gutes Verhältnis aus Anschaffungskosten und jährlicher Ersparnis.
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